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Kulturwissenschaft

Die Abteilungen ‚Literatur- und Medienwissenschaft‘ und ‚Sprach- und Medienwissenschaft‘ des Romanischen Seminars zeichnen sich in Lehre und Forschung durch ihren kulturwissenschaftlichen Blick auf ihr jeweiliges Forschungsgebiet aus. 

Somit fließt in die Lehre der Sprach- und Literaturwissenschaft die kulturelle Dimension des zugrundeliegenden Seminarinhaltes mit ein. Während sich z.B. der Begriff Frankophonie auf die Gesamtheit der französischsprachigen Länder bezieht und somit einen Sprachraum beschreibt, umfasst er doch unterschiedliche Kulturräume (Kanada, Afrika, Frankreich), die im Rahmen des Studiums der Romanistik Beachtung finden. Literatur- und sprachwissenschaftliche Seminare werden von Seminaren zur Landeskunde und Interkulturalität ergänzt, sodass sich der kulturwissenschaftliche Ansatz im gesamten Studium der ‚Romanischen Sprachen, Literaturen und Medien‘ wiederfindet. Damit erwerben die Studierenden in Zeiten der Globalisierung, die das Studium transkultureller Phänomene unerlässlich macht, Kompetenzen, die ihnen den wissenschaftlichen Zugang zu hochaktuellen Themen wie Sprach- und Kulturkontakt, Migration, Mehrsprachigkeit oder zur Genderdiskussion erlaubt. 

Auch die Lehre auf sprachpraktischer Ebene knüpft hier an und vermittelt interkulturelle Sprachkompetenz über Kurse wie  ‚Interkulturelle Kommunikation‘ oder ‚Interkulturelle Kompetenz‘. 

Der einjährige Auslandsaufenthalt rundet das kulturelle Profil des Studiengangs ab: Durch das Studium an einer Universität der Romania lernen die Studierenden den Blick auf Literatur und Sprache durch eine andere Kultur kennen und machen somit ihre im Rahmen des Studiums erworbenen interkulturellen Kompetenzen perfekt.